Der Orkan Kyrill und der Wind
Inzwischen ist bekannt: FengShui bedeutet „Wind und Wasser“.
Der Wind, in Form des Orkans Kyrill, der gerade draußen rumtobt, hat mich auf dieses Thema gebracht.
Der Wind ist zwar sehr wichtig, da er unter anderem das Qi bewegt. Trotzdem sind die Orte mit sehr starkem Wind eher arm an Qi. Durch den starken Wind zieht das Qi zu schnell durch. Deswegen sind Orte zum Bauen ideal, die für das Haus eine Stärke im Rücken, also dem Sitting, bieten.
Hier kommen die vier Tiere ins Spiel. Die Schildkröte am Rücken. Links vom Haus der Drache, also im Prinzip ein Haus, das höher ist als das eigene Haus. Rechts vom Haus der Tiger, also etwas Niedrigeres als das eigene Haus. Und am Besten sollte man nach vorne hin freie Sicht haben. Die freie Sicht wird durch den Phoenix dargestellt. Das ist der ideale Ort zum Bauen.
Aber heutzutage ist es in den Städten fast nicht möglich. Z.B. das Haus, in dem ich wohne, hat den Drachen auf der falschen Seite, d.h. rechts. Vorne die Schildkröte, hinten den Phoenix. Hätte der Architekt nach FengShui-Richtlinien gebaut, hätte er sicher die ganzen großen Fenster hinten angebracht, damit das Haus von dort sehr viel Qi bekommt. Der Müllraum wäre nicht direkt neben dem Eingang, und noch andere Einzelheiten. Vielleicht ist es auch ein Grund, warum die Mieter so oft wechseln.
Übrigens, wenn Sie mehr über den Phoenix wissen möchten, kann ich Ihnen die Seite von Sven Christeleit empfehlen.
